BatchMaker-Versionsgeschichte

Im Folgenden sind alle wichtigen Änderungen in BatchMaker gegenüber den Vorgängerversionen aufgeführt.

Version 2008.1 (März 2008)

Stammdaten & Analysen

Im Stammdaten-Fenster werden die rohstoffbezogenen Soll- und Grenzwerte sowie die Verdampfungsfaktoren jetzt standardmäßig ausgeblendet. Im Analysen-Fenster werden die Spalten "Sollwert", "Minimum", "Maximum" und "Verdampfung" nur noch eingeblendet, wenn sie auch Daten enthalten.

Die sprachabhängigen Bezeichnungs-Spalten für Stammdaten-Elemente werden nur noch eingeblendet, wenn die neue Option "Mehrsprachige Namen für Werke, Schmelzöfen, Glasarten und Rohstoffe" aktiviert ist oder bereits Eingaben vorhanden sind.

Beim Öffnen einer Konfiguration erscheint jetzt eine Rückfrage, ob Änderungen an den aktuell geöffneten Stammdaten und Analysen gespeichert werden sollen. Außerdem wird nur noch das Analysen-Fenster automatisch geöffnet.

Die Liste der standardmäßig definierten chemischen Komponenten wurde um die Oxide La2O3 (325,8092 g/mol) und Cs2O (281,81026 g/mol) erweitert.

Glasrezept und Gemengesatz

Das Bemerkungsfeld im Glasrezept-Fenster wurde vergrößert.

In neuen Glasrezepten ist die Sollwertanpassung jetzt standardmäßig aktiviert (SiO2). Rohstoffe mit leeren Einwaagen werden standardmäßig nicht mehr entfernt, sondern es erscheint lediglich eine Nachricht.

Um Übersichtlichkeit zu verbessern wird bei der Gemengeberechnung jetzt nur noch ein Gemengesatz-Fenster pro Glasrezept geöffnet.

Im Gemengesatz-Fenster werden leere Zeilen und Spalten automatisch ausgeblendet. Das Registerblatt "Zusammenfassung" wird ausgeblendet, wenn keine Scherben eingesetzt werden und weder Feuchten noch Preise definiert sind.

Beim Exportieren von Gemengesätzen wird standardmäßig ein anderes Verzeichnis verwendet, um ein versehentliches Überschreiben der Original-Datei zu verhindern.  Außerdem wird der Dateiname um den Zusatz "(exportiert)" ergänzt.

Bei ausgeblendeten Dateierweiterungen (Windows-Einstellung) und aktiver Option "Gemengesatz-Namen um Datum/Uhrzeit ergänzen" wurde der Dateiname im Speichern-Dialog nach dem Minuten-Punkt abgeschnitten. Das Uhrzeit-Format wurde deshalb entsprechend geändert ("2008-03-17 14h23" statt "2008-03-17 14.23").

Glaseigenschaften und Diagramme

Die Liste der standardmäßig vorhandenen Glaseigenschaftsberechnungen wurde um 15 neue Modelle erweitert:

Die Viskosität kann alternativ zur Einheit dPas (Poise) auch in Pas berechnet werden. Statt Poise wird jetzt die SI-Einheit dPas verwendet.

Diagramme (Viskosität, elektrische Leitfähigkeit) können per Mausrad, Tastatur (+/-) oder Kontextmenü vergrößert und verkleinert werden. Bei gedrückter rechter Maustaste wird der angezeigte Ausschnitt verschoben.  Diagramme können über das Kontextmenü in die Zwischenablage kopiert und im PNG-Format gespeichert werden.

In Diagrammen werden fehlende Werte in Kurvenverläufen jetzt korrekt als Lücken dargestellt. Kurvenabschnitte, bei denen die Fehlervorhersage die Modellgrenze überschreitet, werden halbtransparent gezeichnet.

Bei Überschreitung der Anwendungsgrenzen wird das Ergebnis jetzt mit einem gelben Hintergrund versehen (statt rot, wie vorher). Erst wenn das berechnete Vertrauensintervall die Modellgrenze überschreitet wird der Hintergrund rot. Auf Wunsch werden in diesem Fall trotzdem Werte ausgegeben (Option "Auch dann berechnen, wenn die Fehlervorhersage die Modellgrenze überschreitet").

Auch bei den Glaseigenschaften nach Appen, Lakatos, Winkelmann/Schott und Sasek/Meissnerova wird jetzt signalisiert wenn chemische Komponenten verwendet werden, die im jeweiligen Berechnungsmodell nicht berücksichtigt sind.

Das Symbol der elektrischen Leitfähigkeit ist jetzt korrekt -log(sigma ohm cm). Außerdem wurde die Standardskalierung angepasst (Y-Achse 0 bis 2 statt 0,5 bis 2).

Glaseigenschaftsrechner

Die Ergebnisse der Berechnung können jetzt in Berichtform dargestellt und als HTML-Datei gespeichert werden.

Auf Wunsch wird der SiO2-Anteil (oder eine andere Komponente) direkt nach der Eingabe eines Wertes angepasst (100%-Korrektur).

Auch für den Wert an der Cursor-Position werden jetzt Vertrauensintervalle berechnet und angezeigt.

Dateien mit Glaszusammensetzungen (Dateiendung ".comp") werden jetzt im Dateimanager angezeigt und können über Kontextmenü, Doppelklick oder Drag & Drop in den Glaseigenschaftsrechner geladen werden.

Beim Laden der Glaszusammensetzung aus einem Gemengesatz wird jetzt der aktuelle Dateiname als Spaltenüberschrift verwendet, nicht mehr der Name der zum Zeitpunkt der Berechnung gültig war.

Berichte

Im Gemengesatz-Bericht werden auf Wunsch jetzt auch die Glaseigenschaftsdiagramme, z.B. die Viskositätkurve, ausgegeben. Außerdem besteht die Möglichkeit, vor den Glaseigenschaften einen festen Seitenumbruch einzufügen.

Berichte werden jetzt in einem eigenen Fenster angezeigt, das sich unabhängig von BatchMaker bis auf Desktopgröße vergrößern lässt.

Neben dem HTML-Format können Berichte auch als Webarchiv (Dateiendung ".mht") gespeichert werden. Dies ist insbesondere sinnvoll, wenn der Bericht Grafiken enthält.

Änderungen der Seiteneinstellungen (Ränder, Kopf- und Fußzeile) haben jetzt nur auf BatchMaker Einfluss, nicht mehr allgemein auf den Internet Explorer.

Die Hintergrundfarben von Zellen werden beim Drucken jetzt korrekt wiedergegeben.

Im Glasrezept- und Gemengesatz-Bericht wurden die Spaltenbreiten angepasst, um überflüssige Zeilenumbrüch zu vermeiden.

Im Gemengesatz-Bericht waren die Spaltenüberschriften von Feuchte und Preis vertauscht.

 

Version 2007.1 (März 2007)

Allgemein

Stammdaten und Analysen werden jetzt in getrennten Fenstern bearbeitet, standardmäßig aber weiterhin in einer Datei ("Konfiguration") gespeichert. Optional besteht die Möglichkeit, Stammdaten und Analysen in separaten Dateien zu speichern (siehe entsprechende Einstellung im Fenster "Optionen"). Konfigurationen im alten Format (Dateiendung ".config") werden dann beim Öffnen auf Wunsch automatisch konvertiert und in zwei Dateien aufgespalten (".master" und ".analyses").

Die Anzeige und Bearbeitung von Daten in Tabellen wurde verbessert. Die Navigation und Dateneingabe ist jetzt an die Bedienung von Microsoft Excel angelehnt. Spalten können, wo sinnvoll, durch Klicken auf die Spaltenüberschrift aufsteigend oder absteigend sortiert werden. Wichtige Daten und Informationen werden hervorgehoben.

Die Terminologie wurde überarbeitet. Beispielsweise wird statt "Oxide und Elemente" jetzt der allgemeine Begriff "Komponente" verwendet. "Glasfarbe" wurde durch "Glasart" ersetzt, da darunter nicht nur verschiedene Farben, sondern auch unterschiedliche Glastypen wie Opalglas oder Bleikristall fallen.

Rohstoffe, Fremdscherben und Eigenscherben werden nicht mehr in getrennten Tabellen verwaltet, sondern gemeinsam in einer Tabelle angezeigt und bearbeitet.

Neue, umfangreiche Beispieldateien für verschiedene Anwendungsbereiche (z.B. Behälterglas oder Floatglas) ermöglichen die Evaluation von BatchMaker unter realistischen Bedingungen und können als Grundlage für eigene Glasrezepte verwendet werden.

Im Demomodus (d.h. ohne aktiviertes Lizenzmodul) können jetzt auf Grundlage der mitgelieferten Beispiel-Stammdaten und -Analysen auch eigene Berechnungen durchgeführt werden. Das Öffnen eigener Konfigurationen sowie das dauerhafte Speichern geänderter Stammdaten und Analysen ist jedoch nicht möglich. Darüber hinaus bestehen im Demomodus funktionale Einschränkungen im Glaseigenschaftsrechner und im Rohstoffverbrauchsrechner.

Drag & Drop wird jetzt in allen Bereichen unterstützt. Insbesondere können Dateien aus dem Windows Explorer heraus durch Ziehen mit der Maus in den Arbeitsbereich von BatchMaker geöffnet werden. Elemente in Auswahllisten können durch Drag & Drop zu Datentabellen hinzugefügt oder entfernt werden.

Eingaben wie z.B. chemische Analysewerte werden jetzt in der Regel auf die Anzahl der angezeigten Nachkommastellen gerundet und entsprechend gespeichert.

Alle Dateien können jetzt auch über die Tastenkombination Strg+S gespeichert werden. Die Rückfrage beim Überschreiben von Dateien kann jetzt im Fenster "Optionen" deaktiviert werden.

BatchMaker kann jetzt ohne Administrator- oder Hauptbenutzer-Rechte ausgeführt werden, da im Programmverzeichnis keine Dateien mehr erstellt oder geändert werden. Die Programmoptionen werden jetzt im Verzeichnis "C:\Dokumente und Einstellungen\All Users\Anwendungsdaten\ilis\BatchMaker" (Windows 2000 und XP) bzw. "C:\Progam Data\ilis\BatchMaker" (Windows Vista) gespeichert.

BatchMaker kann nicht mehr mehrfach gestartet werden.

BatchMaker verwendet jetzt das aktuelle Microsoft .NET Framework Version 2.0 bzw. 3.0 (statt Version 1.1).

Die neue Version 4.102.5.22 des Lizenzmodul-Treibers (Datei "Aladdin\hardlock\hldrv32.exe" auf der Installations-CD) unterstützt auch neuere Versionen von Windows XP sowie Windows Vista.

Die Software-Lizenz kann direkt in BatchMaker im Info-Fenster oder beim Programmstart (wenn die Lizenz abgelaufen ist) aktualisiert werden.

Dateimanager

Das optionale Dateimanager-Modul unterstützt den Benutzer bei der Organisation von BatchMaker-Dateien wie Konfigurationen, Glasrezepten und Gemengesätzen. Der Dateimanager wird links im Hauptfenster angezeigt und kann über das Datei-Menü oder die Werkzeugleiste ein- und ausgeblendet werden.

Im oberen Teil des Dateimanagers werden in einer Baumansicht alle BatchMaker-Dateien (Dateiendung ".config", ".master", ".analyses", ".recipe" oder ".batch") angezeigt, die in einem wählbaren Stammverzeichnis und dessen Unterverzeichnisse gespeichert sind.

Die Baumansicht ähnelt hinsichtlich Darstellung und Bedienung dem Windows-Explorer. Standardmäßig werden Gemengesätze anhand ihres Dateinamens Glasrezepten zugeordnet und Analysen-Dateien erscheinen in der Baumansicht unterhalb der namensmäßig passenden Stammdaten.

Dateien können im Dateimanager entweder über den entsprechenden Kontextmenübefehl, durch Doppelklick oder durch Ziehen in den Arbeitsbereich (Drag & Drop) zur Ansicht und Bearbeitung geöffnet werden.

Im unteren Teil des Dateimanagers werden alle gerade geöffneten Fenstern in einer Liste angezeigt. Durch Klicken auf einen Eintrag in der Liste wird das zugehörige Fenster aktiviert. Ein Kontextmenü ermöglicht das Schließen oder Minimieren von Fenstern.

Stammdaten

Stammdaten wie z.B. Werke, Rohstoffe und chemische Komponenten werden unabhängig von den Analysen in einem eigenen Fenster verwaltet. Die Navigation zwischen den Bereichen "Werke, Schmelzöfen und Glasarten", "Rohstoffe & Scherben" sowie "Chemische Komponenten" erfolgt nicht mehr über einen Baum, sondern mittels Registerkarten.

Auf der Registerkarte "Rohstoffe & Scherben" werden Rohstoffe, Fremdscherben und Eigenscherben nicht mehr in drei getrennten Listen, sondern in einer gemeinsamen Tabellen verwaltet..

Rohstoffbezogene Verdampfungsfaktoren werden nicht mehr in einem eigenen Bereich, sondern zusammen mit den Soll- und Grenzwerten in der Untertabelle von "Rohstoffe & Scherben" verwaltet.

Neben dem eigentlichen Namen können zu jedem Stammdaten-Element alternative Bezeichnungen in verschiedenen Sprachen hinterlegt werden.

Die Anzeigereihenfolge der chemischen Komponenten kann auf der Registerkarte "Chemische Komponenten" beliebig verändert werden.

Wenn Stammdaten gelöscht werden, erscheint jetzt standardmäßig eine Rückfrage, die auf mögliche Konsequenzen hinweist (siehe auch entsprechende Einstellung im Fenster "Optionen").

Stammdaten-Elemente können jetzt auch über das Kontextmenü gelöscht werden.

Auch die Stammdaten können jetzt in Berichtform angezeigt werden.

Berechnete Komponenten dürfen jetzt nicht mehr denselben eindeutigen Bezeichner (ID) wie eine normale Komponente verwenden.

Bei den Soll- und Grenzwerten (Registerkarte "Rohstoffe & Scherben") wird jetzt auch geprüft ob es sich um gültige Prozentwerte (Wertebereich 0-100%) handelt.

Die Liste der standardmäßig definierten chemischen Komponenten wurde um die Oxide "Er2O3" und "Nb2O5" ergänzt. Die Komponente "CO2" wurde entfernt.

Analysen & Preise

Die Eingabe und Verwaltung der chemischen Analysen, Feuchten und Preise erfolgt jetzt unabhängig von den Stammdaten in einem eigenen Fenster. Rohstoffe, Fremdscherben und Eigenscherben werden in einer gemeinsamen Liste angezeigt. Die Auswahl des Werkes erfolgt nun über eine Klappliste.

Zum Übertragen von Analysen zwischen verschiedenen Werken steht jetzt die Funktion "Analysen kopieren..." zu Verfügung.

Die Summe der Komponentenanteile in einer chemischen Analyse darf jetzt den Wert 100% überschreiten, wenn die entsprechende Einstellung im Fenster "Optionen" aktiviert ist (standardmäßig ist sie deaktiviert).

Die in den Stammdaten für chemische Komponenten hinterlegten Sollwerte, Minima und Maxima sind jetzt farblich von den eigentlichen Analysedaten (Spalte "Anteil") abgehoben. Zusätzlich werden hier auch rohstoffbezogene Verdampfungsfaktoren aus den Stammdaten angezeigt.

Glasrezept/Gemengeberechnung

Die Rohstoffeinwaagen können zusätzlich zu den Modi "Mischercharge" und "Glascharge" auf die feste Einwaage eines wählbaren Rohstoffes, z.B. 100 kg Quarzsand, bezogen werden (Chargentyp "Grundzutat"). Die Felder "Mischercharge" und "Glasmenge" wurden außerdem zu einem Feld "Chargengröße" zusammengefasst.

Auf der Registerkarte "Allgemein" (ehemals "Beschreibung") gibt es ein neues Feld "Tonnage" zur Eingabe der mittleren, täglich produzierten Glasmenge. Aus diesem Wert wird die notwendige Chargenanzahl berechnet und im Gemengesatz angezeigt.

Es können jetzt auch Sollwerte für chemische Komponenten definiert werden, ohne einen Trägerrohstoff festzulegen (siehe entsprechende Einstellung auf der Registerkarte "Allgemein").  Diese Sollwerte gehen nicht in die Gemengeberechnung ein, sondern werden nur im Rahmen des Toleranztestes überprüft.

Auf der Registerkarte "Glaskomponenten" (ehemals "Glas-Zusammensetzung") wird die Auswahlliste der Trägerzutaten jetzt nach der jeweiligen chemischen Komponente sortiert. Die Zutat mit dem höchsten Anteil der gewünschten Komponente erscheint in der Liste standardmäßig am weitestens oben.

Die Registerkarte "Feste Zutaten" (ehemals "Feste Zugaben") wurde vollständig umgestaltet. Rohstoffe, Fremdscherben und Eigenscherben erscheinen jetzt nicht mehr auf drei verschiedenen Unterseiten, dafür gibt es die vier Unterbereiche für die verschiedenen Definitionsmöglichkeiten von festen Zutaten.

Die Angabe fester Rohstoff- oder Scherben-Mengen auf der Registerkarte "Feste Zugaben" kann jetzt als trockene oder feuchte Einwaage erfolgen (vorher war nur die Angabe als trockene Einwaage möglich).

Die Einwaage von Rohstoffen oder Scherben kann  über die neue Registerkarte "Relativ zu Zutaten" jetzt auch im Verhältnis zu einem anderen Rohstoff berechnet werden.

Die Einwaage von Rohstoffen oder Scherben kann auf der neuen Registerkarte "Relativ zu Komponenten" so berechnet werden, dass ein bestimmter absoluter oder relativer Anteil einer chemischen Komponente von dieser Zutat in das Glas eingebracht wird.

Wenn nur ein Werk, ein Schmelzofen oder eine Glasart in den Stammdaten definiert ist, werden diese beim Neuerstellen eines Glasrezeptes automatisch ausgewählt.

Gemengesatz

Rohstoffbezogene Verdampfungsverluste werden in der Oxidbilanz (Detailtabellen auf den Registerkarten "Gemengezutaten" und "Glaskomponenten") jetzt korrekt berücksichtigt. Berechnete Komponenten werden nicht mehr in der Oxidbilanz aufgeführt.

Die Funktion "Korrekturtest" heißt jetzt allgemeiner "Neu berechnen".

Beim Berechnen oder Neuberechnen von Gemengesätzen kann der Dateiname automatisch um das aktuelle Datum und die aktuelle Uhrzeit ergänzt werden (siehe entsprechende Einstellung im Fenster "Optionen").

Beim Neuberechnen von Gemengesätzen werden jetzt auch die Analysen geprüft, wie es bisher schon beim Berechnen aus einem Glasrezept der Fall war.

Wenn im Glasrezept eine Tonnage angegeben wurde, wird auf Grundlage dieses Wertes und der Glasmenge die notwendige Chargenanzahl berechnet und auf der Registerkarte "Allgemein" angezeigt.

Auf der Registerkarte "Zusammenfassung" sind jetzt die Fremd- und Eigenscherben zu einer zusätzlichen Spalte "Scherben gesamt" zusammengefasst.

Zusätzlich zum Glaspreis werden die Gemengekosten für alle Zutaten berechnet (bezogen auf die Chargengröße) und auf den Registerkarten "Zusammenfassung" und "Gemengezutaten" angezeigt.

Die Einwaagen von Rohstoffen oder Scherben können jetzt auf der Registerkarte "Gemengezutaten" nachträglich von Hand geändert werden.

Auf der Registerkarte "Gemengezutaten" wird zusätzlich der Schmelzverlust für jede Zutat (trocken und feucht, in kg und in Prozent) berechnet und angezeigt.

Die molare Zusammensetzung wird jetzt auch für berechnete Komponenten ermittelt und angezeigt (Registerkarte "Glaskomponenten").

Zusätzlich zur Gesamtscherben-Analyse wird die mittlere Analyse aller eingesetzten Rohstoffe, Fremdscherben und Eigenscherben berechnet und auf der Registerkarte "Glaskomponenten" angezeigt.

Überflüssige Nullwerte auf den Registerkarten "Zusammenfassung" und "Gemengezutaten" werden bei der Berechnung eliminiert.

Die Redoxzahl ist statt auf der Registerkarte "Zusammenfassung" jetzt unter "Allgemein" aufgeführt. Wenn in den Stammdaten keine Redoxfaktoren definiert wurden, wird die Redoxzahl jetzt nicht mehr berechnet (vorher hatte sie dann den Wert "0").

Die neue Schaltfläche "Exportieren..." ermöglicht das Speichern von Gemengesätzen mit reduziertem Informationsgehalt, z.B. ohne sensible Daten wie Rohstoffkosten vor Weitergabe an Dritte.

Neuer Gemengesatz

Die Tabellen zur Eingabe der Rohstoff-, Fremdscherben- und Eigenscherben-Einwaagen wurden zu einer Tabelle zusammengefasst.

Es kann jetzt für jede Zutat getrennt festgelegt werden, ob die Eingabe der Einwaage trocken oder feucht erfolgt.

Zusätzlich zu den komponentenbezogenen Verdampfungsfaktoren und Sättigungsgrenzen können auf der Registerkarte "Glaskomponenten" jetzt auch Sollwert und Toleranz erfasst werden. Beim Import eines Gemengesatzes werden diese Werte aus dem Gemengesatz übernommen.

Wenn nur ein Werk, ein Schmelzofen oder eine Glasart in den Stammdaten definiert ist, werden diese automatisch ausgewählt.

Glaseigenschaften

Für die Vorhersage der Viskosität, der Wärmeausdehnung, der physikalischen Dichte, der Liquidus-Temperatur und der elektrischen Leitfähigkeit aus der Glaszusammensetzung wurden neue, von Dr. A. Flügel entwickelte Berechnungsmodelle implementiert. Diese Modelle beruhen auf der statistischen Analyse von Hunderten von Einzelmodellen und verfügen damit im Vergleich zu herkömmlichen Ansätzen über eine wesentlich breitere Datenbasis. Des Weiteren ermöglichen die neuen Modelle detaillierte Aussagen über Anwendungsgrenzen und Vorhersagegenauigkeiten.

Mit Hilfe einer neuen Programmierschnittstelle (BatchMaker.Api.dll) können eigene Glaseigenschaftsberechnungen entwickelt und in BatchMaker integriert werden. Im Fenster "Optionen" können dazu auf der neuen Registerkarte "Glaseigenschaften" eigene Bibliotheken hinzugefügt und konfiguriert werden. Auf derselben Registerkarte ist es außerdem möglich, bestimmte Glaseigenschaften von der Berechnung auszuschließen oder die Anzeigereihenfolge zu verändern.

Für Fixpunkte von funktionalen Glaseigenschaften, z.B. der Viskosität oder der elektrischen Leitfähigkeit, können im Fenster "Optionen" auf der Registerkarte "Fixpunkte" analog zu den Stammdaten mehrsprachige Bezeichnungen hinterlegt werden. Die Berechnung von Fixpunkten ist jetzt außerdem in beiden Richtungen möglich. So kann z.B. die Temperatur zu einer festlegten Viskosität berechnet werden, aber auch umgekehrt die Viskosität zu einer definierten Temperatur. Bei benutzerdefinierten Fixpunkten kann die Anzeigereihenfolge beliebig verändert werden.

Die Faktoren für die herkömmlichen Glaseigenschaften (Viskosität nach Lakatos; Wärmedehnung, TBW, Dichte, Brechungsindex, Dispersion nach Appen; Zug- und Druckfestigkeit nach Winkelmann/Schott; Wasserbeständigkeit nach Šašek/Meissnerová; siehe Gruppe "Sonstige") werden nicht mehr in den Stammdaten erfasst, sondern sind in den Berechnungen entsprechend der Literaturquellen fest vorgegeben. Die Faktoren sind in den Stammdaten aus Gründen der Kompatibilität zu Vorgängerversionen zwar weiterhin vorhanden, werden aber nicht mehr angezeigt oder verwendet.

Wenn für eine Glaseigenschaft Anwendungsgrenzen bezüglich der chemischen Glaszusammensetzung nicht eingehalten wurden, werden diese im Gemengesatz und im Glaseigenschaftsrechner zwar weiterhin berechnet und angezeigt, aber mit einem roten Hintergrund versehen. Außerdem werden die verletzten Anwendungsgrenzen in einer separaten Tabelle aufgelistet.

Das Diagramm zur Darstellung funktionaler Glaseigenschaften (Viskosität, elektrische Leitfähigkeit) im Gemengesatz und im Glaseigenschaftsrechner wurde neu gestaltet.

Glaseigenschaftsrechner

Der Glaseigenschaftsrechner wurde überarbeitet. Die Befehle zum Laden oder Löschen von Glaszusammensetzungen sowie die Summe befinden sich jetzt direkt in der jeweiligen Spalte.

Statt wie bisher nur drei, können nun bis zu 20 Glaszusammensetzungen eingegeben und die daraus berechneten Eigenschaften verglichen werden.

Glaszusammensetzungen können jetzt in Gew.-% oder Mol-% eingegeben werden. Bei Umschaltung zwischen den Einheiten werden die bereits eingegebenen Zusammensetzungen auf Wunsch automatisch umgerechnet.

Die Berechnung wird jetzt nur noch durchgeführt, wenn die Summe der Glaszusammensetzung zwischen 99,9995% und 100,0005% liegt. Mit dem Spalten-Befehl "SiO2 berechnen" wird der Anteil von SiO2 automatisch so angepasst, dass die Summe der Glaszusammensetzung genau 100% ergibt.

Die Glaszusammensetzungen können mit frei wählbaren Namen versehen werden. Beim Importieren der Zusammensetzung aus einem Gemengesatz wird standardmäßig dessen Name verwendet, sonst wie gehabt "Glas 1", "Glas 2" usw.

Einzelne oder alle Glaszusammensetzungen können jetzt in Form von Textdateien (Dateiendung ".comp") gespeichert und später wieder geladen werden.

Rohstoffverbrauchsrechner

Optional werden im Rohstoffverbrauchsrechner auch die Rohstoffkosten berechnet und angezeigt. Die Berechnung kann entweder auf Grundlage der geladenen Gemengesätzen erfolgen (d.h. es gelten die Rohstoffpreise, die bei der Berechnung des jeweiligen Gemengesatzes gültig waren) oder auf Grundlage der aktuellen Preise für ein wählbares Werk.

Zusätzlich zu den Werten der einzelnen Zutaten werden jetzt auch die Gesamtmengen und -kosten berechnet und angezeigt.

Das im Bericht angezeigten Datum entspricht jetzt dem Berechnungszeitpunkt des jeweiligen Gemengesatzes, nicht mehr dem Berechnungszeitpunkt des Rohstoffverbrauchs.

Berichte

Berichte werden jetzt in einem eigenen Fenster in BatchMaker angezeigt, nicht mehr extern im Internet Explorer. Schaltflächen ermöglichen das Speichern und Drucken von Berichten und bieten Zugriff auf die Druckvorschau und die Seiteneinrichtung.

Bei Verwendung des Windows Internet Explorer 7 können Berichte automatisch auf die Seitenbreite verkleinert oder vergrößert werden.

Berichte können jetzt anhand von benutzerdefinierten Vorlagen (Stylesheets) formatiert werden. Dafür kann im Fenster "Optionen" ein alternatives Verzeichnis angegeben werden. Die Dateinamen müssen denen der Originalvorlagen entsprechen (siehe Dateien im Unterordner "Stylesheets" des Programmverzeichnisses).

Die Berichtausgabe wurde beschleunigt.

 

Version 2005.1 (Februar 2005)

Oxide & Elemente

In den mitgelieferten Konfigurationen war die Molmasse für das Oxid "Ga2O3" falsch angegeben, was bei Gläsern mit hohem Gallium-Anteil zu Fehlern in der Berechnung der Molanteile sowie des linearen Ausdehnungskoeffizienten führen konnte. Der richtige Wert für die Molmasse von Ga2O3 ist 187,4442 g/mol und muss in bestehenden Konfigurationen von Hand korrigiert werden.

Statt den Glühverlust für ein flüchtiges Oxid oder Element (z.B. Chlor oder Fluor) in jedem Rezept getrennt anzugeben, besteht in der Konfiguration jetzt die Möglichkeit, den Glühverlust für jedes Oxid global festzulegen. Dieser Wert wirkt multiplikativ mit dem rohstoffbezogenen Verdampfungsverlust sowie dem im jeweiligen Rezept hinterlegten Verdampfungsfaktor.

Die Liste der standardmäßig definierten Oxide und Elemente wurde um die Oxide "BeO" und "CO2" ergänzt. Für CO2 ist in der Beispiel- und Vorlagen-Konfiguration ein Glühverlust von 100% definiert. In bestehenden Konfigurationen müssen bei Bedarf die neuen Oxide inklusive der Eigenschafts-Faktoren manuell ergänzt werden.

Die Faktoren zur Berechnung der Glaseigenschaften wurden um Daten zur Berechnung der Wasserbeständigkeit nach Šašek/Meissnerová ergänzt und müssen in bestehenden Konfigurationen ggf. von Hand nachgetragen werden.

Eindeutige Bezeichner (IDs)

Wenn ein ID nachträglich geändert wird, erscheint jetzt ein entsprechender Warnhinweis. (Bei Änderung einer ID verlieren die damit verknüpften Rezepte und Gemengesätze ihren Bezug.) Dieses Verhalten kann im Optionen-Fenster deaktiviert werden (Einstellung "Warnen wenn ID geändert wurde").

Für IDs kann im Optionen-Fenster ein Format vorgegeben werden, das bei der Eingabe oder Änderung einer ID überprüft wird (Einstellung "ID-Format prüfen"). Standardmäßig dürfen IDs aus einer Folge von Großbuchstaben, Ziffern und Unterstrichen bestehen.

Nach Änderung einer ID gingen innerhalb der Konfiguration unter Umständen die damit verknüpften Daten verloren (z.B. die Analysen & Preise zu einem Werk bei Änderung von dessen ID). Die Integrität der Referenzen innerhalb der Konfiguration ist nun sichergestellt.

Analysen & Preise

Zu jeder Rohstoff- oder Scherbenanalyse kann in der Konfiguration jetzt ein Datum (z.B. das Analysedatum oder das Datum der Anlieferung) erfasst und im zugehörigen Bericht angezeigt werden.

Für die Eingabe von Analysen können jetzt rohstoffbezogene Soll- und Grenzwerte für alle Oxide definiert werden. Die im Bereich "Rohstoffe & Scherben" hinterlegten Werte werden bei der Eingabe der Analyse im Bereich "Analysen & Preise" angezeigt und beim Speichern der Konfiguration geprüft.

Auf Wunsch erscheint beim Prüfen der Konfiguration eine Fehlermeldung, wenn die Summe einer Analyse nicht genau 100% beträgt. Dies kann sinnvoll sein, wenn der Glühverlust in Analysen explizit z.B. als "CO2" erfasst wird. Standardmäßig ist diese Prüfung im Optionen-Fenster deaktiviert.

Rezepte

Neuer Berechnungsmodus "Glasmenge ohne Scherben". Bei neuen Rezepten ist der Standardwert für den Berechnungsmodus jetzt "Mischercharge".

Neuer Parameter "Leere Einwaagen" zur Behandlung von Rohstoffen oder Scherben, für die eine leere Einwaage berechnet wurde. Bisher wurden diese Zutaten nicht im berechneten Gemengesatz aufgeführt. Gemäß der Standardeinstellung "Entfernen und Nachricht" erfolgt eine entsprechende Warnmeldung mit Angabe der betroffenen Rohstoffe und Scherben. Alternativ werden überflüssige Zutaten mit Nullwerten aufgeführt (Option "Beibehalten" bzw. "Beibehalten und Nachricht").

Die optionalen Angaben "Schmelzofen" und "Farbe" können jetzt auf den Standardwert "(undef.)" zurückgesetzt werden.

Der Glasanteil aller relativen Zugaben darf jetzt bis zu 99% betragen (vorher 95%).

Gemengeberechnung

Oxide und Elemente, für die unter "Glas-Zusammensetzung" kein Sollwert angegeben wurde, gingen in die Gemengeberechnung bisher mit einem Sollwert von 0% ein. Jetzt wird zwischen der Eingabe "0%" und dem Leerlassen des Sollwert-Feldes unterschieden. In der Praxis wirkt sich diese Unterscheidung jedoch nur in Ausnahmefällen auf das Berechnungsergebnis aus.

Das in der Konfiguration an letzter Stelle definierte Oxid oder Element (standardmäßig P2O5) wurde in der Sollwert-Anpassung nicht berücksichtigt.

Bei aktivierter Sollwert-Anpassung konnte die für das gewählte Oxid berechnete Abweichung vom Sollwert an der letzten Nachkommastelle vom korrekten Wert abweichen (Rundungsfehler).

Neben der gesamten Glasmenge werden zusätzlich die Glasmengen aus Rohstoffen, Fremdscherben und Eigenscherben berechnet (Zeile "Glasmenge (kg)" auf Registerkarte "Zusammenfassung").

Im Gemengesatz wird auf der Registerkarte "Einwaagen" im unteren Fensterbereich aufgeschlüsselt, welche Oxide zu welchen Anteilen von einem ausgewählten Rohstoff in das Glas eingebracht werden. Auf der Registerkarte "Glas-Zusammensetzung" werden umgekehrt alle Trägerrohstoffe und -scherben zu einem ausgewählten Oxid aufgeführt.

Die aus dem Rezept übernommenen Verdampfungs- und Sättigungsfaktoren werden auf der Registerkarte "Glas-Zusammensetzung" nicht mehr angezeigt.

Preisberechnung

Der Glaspreis für Rohstoffe, Fremdscherben und Eigenscherben wurde nicht berechnet, wenn für einen oder mehrere der verwendeten Rohstoffe oder Scherbenarten kein Preis hinterlegt war.

Eigenscherben wurden bisher bei der Berechnung des Glaspreises nicht berücksichtigt.

Glaseigenschaften

Im neuen "Glaseigenschaften" Fenster können die Glaseigenschaften und die Viskositäten von bis zu drei unterschiedlichen Glaszusammensetzungen berechnet und direkt verglichen werden. Die chemischen Zusammensetzungen können manuell eingegeben oder aus einem bestehenden Gemengesatz importiert werden.

Als weitere Glaseigenschaft wird die Wasserbeständigkeit nach Šašek/Meissnerová berechnet (in mg Na2O pro 50 ml Lösung).

Die relative Maschinengeschwindigkeit wird mit einer zusätzlichen Nachkommastelle dargestellt.

Überarbeitete Berichte

Im Konfigurationsbericht wird im Berichtfuß zusätzlich zu Datum und Uhrzeit der Dateiname angezeigt.

Die Beschriftungen in Berichten werden zur besseren Lesbarkeit jetzt in Fettschrift dargestellt.

Im Gemengesatzbericht werden bei Toleranzüberschreitungen die betroffenen Werte jetzt in roter Schrift hervorgehoben. Die Bemerkungsspalte entfällt.

Verschiedenes

Alle Daten in der Konfiguration und im Rezept werden auf die Einhaltung des Wertebereichs überprüft.

Der Aufruf des Info-Dialogs im Hilfe-Menü konnte einen Programmabsturz zur Folge haben.

Beim Speichern von Konfigurationen, Rezepten oder Gemengesätzen erfolgt vor dem Überschreiben einer bestehenden Datei eine entsprechende Rückfrage.

In Bezug auf Gemengesätze wird statt "Glühverlust" jetzt der Begriff "Schmelzverlust" verwendet.

Im Rohstoffbedarfsrechner stimmt die Reihenfolge der Rohstoffe beim Export in die Zwischenablage jetzt mit der Reihenfolge in Anzeige und Bericht überein.

 

Version 2004.1 (Oktober 2004)

Überarbeitete Menüstruktur

Die Menüstruktur wurde komplett überarbeitet und vereinfacht. Statt je einem Menü für die Verwaltung von Konfigurationen, Rezepten und Gemengesätzen gibt es jetzt ein zentrales Datei-Menü zum Erstellen, Öffnen und Speichern von Dateien. Alle übrigen Befehle sind in einem Bearbeiten-Menü zusammengefasst. Die Befehle beziehen sich wie gehabt immer auf das zurzeit aktive Fenster. Die Menüs „Rezept“ und „Gemengesatz“ sind entfallen.

Manuelle Eingabe von Gemengesätzen

Gemengesätze können über den Menübefehl „Neu|Gemengesatz“ im Datei-Menü jetzt auch manuell erzeugt werden. Dazu öffnet sich ein neues Fenster, in dem die trockenen oder feuchten Einwaagen von Rohstoffen und Scherben manuell eingegeben werden können. Es besteht in diesem Fenster auch die Möglichkeit, diese Daten aus einem bestehenden Gemengesatz zu importieren und manuell zu verändern.

Summenanzeige bei Eingabe von Analysen und Rezepten

Bei der Eingabe von Rohstoff- und Scherbenanalysen wird die aktuelle Summe der Anteile im Tabellenkopf angezeigt. Das gleiche gilt bei der Eingabe der Sollwerte und der Anteile von Trägerrohstoffen in Rezepten.

Eingabe von Rohstoff- und Scherbenanalysen

Leere Anteile in Rohstoff- und Scherbenanalysen gehen in die Berechnung jetzt als Nullwerte ein. Vorher wurden leere Felder falsch interpretiert, was in der Folge zu einer Fehlermeldung führte (Glühverlust >100%).

Eingabe der Sollzusammensetzung in Rezepten

Wenn für ein Oxid kein Sollwert definiert ist, darf für dieses Oxid kein Trägerrohstoff angegeben werden. (Die Angabe von Trägerrohstoffen ohne Sollwert führte in älteren Versionen zu Berechnungsfehlern.)

Berechnung der Glassynthese und der Glaseigenschaften

Die theoretische Glaszusammensetzung wird jetzt aus den auf vier Nachkommastellen gerundeten Einwaagen (1/10 g Auflösung) berechnet. In älteren Versionen wurden alle Nachkommastellen berücksichtigt, was beim Korrekturtest zu Abweichungen an der letzten Stelle führen konnte, da die Einwaagen schon immer nur mit vier Nachkommastellen gespeichert wurden.

Ebenso wird für die Berechnung der Glaseigenschaften die Glassynthese auf vier Nachkommastellen gerundet.

Glühverlust von berechneten Oxiden

Der Glühverlust von berechneten Oxiden wie z. B. R2O (siehe Fenster „Gemengesatz“, Seite „Glas-Zusammensetzung“, Spalte „Glühverlust (kg/t)“) wurde um den Faktor 1000 falsch berechnet. Der Fehler trat allerdings nur in dem theoretischen Fall auf, dass für die enthaltenen Oxide (also z. B. Na2O oder K2O) auch ein Verdampfungsverlust definiert war.

Eindeutige Bezeichnungen in der Konfiguration

Die Namen von allen in der Konfiguration definierten Stammdaten (Oxide, Rohstoffe, Fremdscherben, Eigenscherben, Werke & Schmelzöfen, Glasfarben) müssen eindeutig sein. In älteren Versionen war dies nur für IDs zwingend erforderlich.

Überarbeitete Berichte

Bei deutscher Spracheinstellung wird als Dezimaltrennzeichen jetzt das Komma statt dem Punkt verwendet.

Die in den Berichten verwendeten Begriffe wurden redaktionell überarbeitet und stimmen jetzt mit den in der Bedienoberfläche verwendeten Begriffen überein.

Im Rezept- und Gemengesatz-Bericht wird im Kopf statt der aus Werk, Wanne, Glasfarbe und Datum zusammengesetzten Bezeichnung jetzt der Dateiname angezeigt. Die übrigen Informationen werden in der Tabelle darunter aufgeschlüsselt.

Verschiedenes

Für das zum Betrieb von BatchMaker notwendige Microsoft .NET Framework 1.1 ist das Service Pack 1 verfügbar. Das Service Pack kann von der BatchMaker-CD installiert werden (siehe Readme.html).

Bei der Installation werden auch die Handbücher im PDF-Format installiert und können über das Windows-Startmenü (Programme/ilis BatchMaker) geöffnet werden.

Bei der Arbeit mit maximierten Fenstern wurde dieser Modus beim nächsten Start von BatchMaker nicht wieder hergestellt. Außerdem war im maximierten Modus das Fenster-Layout fehlerhaft (grauer Rand rechts und unten).

Wenn die Berechnung auf Grundlage der getätigten Eingaben nicht möglich ist, erscheint jetzt eine entsprechende Fehlermeldung (Optimierungsproblem nicht lösbar).

Der Korrekturtest-Schalter in der Werkzeugleiste war nach dem Laden eines Gemengesatzes nicht aktivierbar.

Nach einem Korrekturtest wird im Gemengesatz jetzt automatisch die Registerkarte „Glas-Zusammensetzung“ angezeigt.

Unter bestimmten Umständen, zum Beispiel nach Speichern von Dateien in ein anderen Verzeichnis, war die Online-Hilfe erst nach erneutem Programmstart wieder verfügbar.

Unter bestimmten Umständen wurden die Rollbalken in Tabellen an der falschen Stelle angezeigt.

Im Verbrauchsrechner werden jetzt Tausender-Trennzeichen angezeigt (auch im zugehörigen Bericht).